• Messen & Testen
  • Veröffentlicht in Heft 12/1997 auf Seite 66
Über den Artikel

Batterietester

Für alle gängigen Batteriegrößen

Batterietester
Dieser Batterietester mißt die Batteriespannung unter Belastung (wie es sich gehört) und ist sehr schnell und mit Standard-Bauteilen aufzubauen. Für die Anzeige wird ein LED-Display verwendet. Eine interessante Besonderheit der Schaltung ist dabei, daß eine LED selbst bei Batteriespannungen von weniger als 1 V noch leuchtet.
Natürlich muß man einen Batterietester nicht unbedingt selbst bauen. Allerdings zeigt ein Blick auf das Angebot im Handel, daß die Quantität größer ist als die Qualität. Oft genug ist die Anzeige relativ unzuverlässig und nicht genau zu interpretieren. Dazu tragen nicht nur die allzu einfachen Drehspulmeßwerke bei, sondern auch die für den Batterietest nicht ausreichende Belastung der Batterie während der Messung. Bei der selbst gebauten Schaltung weiß man hingegen sehr genau, was und wie gemessen wird, so daß man sich auf die Anzeige verlassen kann. Da man die (wenigen) Bauteile als Elektroniker zum größten Teil schon auf Lager hat, ist es durchaus nicht unsinnig, einen Batterietester selbst zu bauen.
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Widerstände:
R1,R2 = 10 k
R3 = 470
R4,R5 = 100
R6 = 10 /1 W
Kondensatoren:
C1,C4 = 22 n
C2 = 4n7
C3 = 47 n
Induktivitäten:
L1 = 470 µH
Halbleiter:
D1 = Low-current-LED, rot
D2 = Low-current-LED, grün
D3 = Z-Diode, 1,4 V (oder 2 x 1N4148, siehe Text)
D4 = Low-current-LED, gelb
D5 = Z-Diode 5,6 V/0,4 W
T1,T2 = BC550C
Außerdem:
K1,K2 = Anschlußklemmen für Platinenmontage, RM 5 mm
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