• Stromversorgung
  • Veröffentlicht in Heft 12/1997 auf Seite 62
Über den Artikel

Erhaltungslader

Optimierter Akkulader für Motorräder und Autos

Erhaltungslader
Wenn es etwas gibt, was ein Bleiakku nicht vertragen kann, so ist es lang andauernde Vernachlässigung. Ein tiefentladener Blei-Säure-Akku wird durch Sulfatierung der Zellen irreversibel geschädigt und ist dann nicht mehr in der Lage, Ladung aufzunehmen. Der hier beschriebene Akkulader löst dieses Problem durch eine akkuschonende Erhaltungsladung im Anschluß an den eigentlichen Ladevorgang.
Im Normalbetrieb wird der Akku eines Motorrads oder Autos nicht so schnell leer werden. Solange die Selbstentladung noch nicht altersbedingt angestiegen ist, wird der geladene Akku auch nach einer Fahrpause von bis zu einigen Wochen ausreichend Energie für einen Wiederstart bereitstellen. Kritisch wird es hingegen, wenn der Akku nicht voll geladen ist und die Stillstandszeit noch länger andauert, wie etwa bei einem Motorrad oder Wohnmobil während der Winterpause.
Dieser Artikel ist ausschließlich unseren GOLD- und GREEN-Mitgliedern vorbehalten.
Sind Sie bereits Mitglied? Klicken Sie hier, um sich einzuloggen.
Widerstände:
R1,R5,R11 = 10 k
R2 = 2k7
R3 = 680
R4 = 15 k
R6 = 5k6
R7 = 22
R8,R9 = 100 k 1%
R12 = 82
P1 = 500 Trimmpoti
Kondensatoren:
C1,C5 = 470 µ/25 V
C2,C3 = 10 µ/63 V stehend
C4 = 220 µ/16 V stehend
C5 = 220 µ/25 V stehend
C6 = 100 n
Halbleiter:
D1,D7 = 1N4001
D2 = High-efficiency-LED gelb
D3,D4 = 1N4148
D5 = LED rot
D6 = High-efficiency-LED grün
T1 = BC337
IC1 = 7805
IC2 = TLC271CP
Außerdem:
K1 = Netzgerätebuchse
Re1 = 12-V-Relais mit 1 Umschaltkontakt (E-Kartenrelais Siemens V23127-A0002-A101)
Unstabilisiertes Steckernetzteil 12 V/0,5...1 A (siehe Text)
Platine 970092-1
6-V-Modifikation
R8 = 20 k 1%
R9 entfällt
IC1 = 4805 (low drop)
Relais: 6-V-Ausführung
R1 und R11 eventuell 3k9
Kommentare werden geladen...