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  • Veröffentlicht in Heft 9/1997 auf Seite 76
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Elektronisches Kodeschloss

Elektronisches Kodeschloss
Elektronische Kodeschlösser gibt es in vielerlei Ausführungen. Obwohl in letzter Zeit auch hier immer häufiger Mikrocontroller oder Spezial-ICs eingesetzt werden, ist eine solche Schaltung eigentlich eine Domäne von Standard-Logikbausteinen. Wir umgehen die Schwierigkeiten mit Beschaffung beziehungsweise Programmierung von Bauteilen und stellen hier ein Kodeschloß vor, daß ausschließlich mit leicht erhältlichen Bauteilen besetzt ist.
ls Kode wird eine sechsstellige Ziffernfolge (0...9 und *) gebraucht, die völlig frei einzustellen ist. Auch kann man, was nicht unbedingt selbstverständlich ist, eine Ziffer mehrmals verwenden. Nach dem Eintippen des korrekten Kodes betätigt man die Entriegeltaste # und aktiviert damit den Ausgang.
Die Programmierung des Kodes wird an einem Kodiermodul vorgenommen, einer speziell verdrahteten IC-Fassung, die jederzeit gegen eine anders verdrahtete Fassung ausgewechselt werden kann. Ein weiterer Pluspunkt der Schaltung ist ihre geringe Stromaufnahme, die durch die Verwendung von CMOS-ICs im Ruhezustand lediglich 0,6 mA beträgt. So ist die Versorgung aus einer 9-V-Blockbatterie kein Problem.
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Widerstände:
R1,R2 = 100 k
R3 = Array 8·1 M mit Common-Anschluß
R4 = 10 M
Kondensatoren:
C1 = 2n2
C2,C12 = 220 n
C3,C4,C6...C11 = 100 n
C5 = 1 µ/16 V
Halbleiter:
D1...D12 = 1N4148
IC1 = 4068
IC2,IC6 = 4093
IC3 = 4538
IC4,IC5 = 4017
Außerdem:
Bt1 = 9-V-Blockbatterie mit Clip
S1...S12 = Drucktaster mit Arbeitskontakt oder Standard-Drucktastenfeld (keine Matrix)
20polige IC-Fassung
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