• Messen & Testen
  • Veröffentlicht in Heft 2/1997 auf Seite 18
Über den Artikel

PC-Induktivitätsmeter

Spulen messen am Druckerport

PC-Induktivitätsmeter
Das Messen von Widerständen schafft im Prinzip jedes Multimeter. Wenn es sich um ein mittelprächtig ausgestattetes Digitalmultimeter handelt, sind wenigstens zwei Meßbereiche für Kondensatoren dabei. Ganz anders sieht es bei Spulen aus. Digitale Induktivitätsmeter gehen immer noch richtig ins Geld und sind obendrein nicht einmal besonders genau. Das hier vorgestellte PC-Meßgerät ist hingegen recht genau, verfügt über einen weiten Meßbereich von 1 µH bis 10 mH und ist außerdem sehr preiswert zu bauen. Die Software gibt es für DOS und Windows.
Da man ein Spulenmeßgerät nicht ständig braucht, ist es kein Problem, dafür den PC mit einem Meßzusatz zu verwenden. Mit einem überlegten Konzept und entsprechendem Programm übernimmt der PC die Auswertung und Anzeige der Meßergebnisse, so daß die eigentliche Meßschaltung mit sehr geringem Aufwand realisiert werden kann.
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Widerstände:
R1 = 1k5
R2 = 1 k
R3,R5 = 12 k
R4,R8,R10 = 10 k
R6 = 560
R7 = 220 k
R9 = 100
R11 = 4k7
P1 = 4k7-Trimmpotentiometer
Kondensatoren:
C1,C7 = 3n3 MKT
C2 = 47 µ/25 V stehend
C3,C4 = 100 n Sibatit
C5 = 47 µ/16 V stehend
C6,C11 = 10 µ/10 V stehend
C8 = 100 n MKT
C9 = 220 n MKT
C10 = 82 p keramisch
Induktivitäten:
L1 = 1 mH
L2 = 33 µH
Halbleiter:
D1...D9 = BAT85
T1...T4 = BC547B
IC1 = TLC555
IC2 = 78L05
IC3 = 4520
Außerdem:
K1 = 36-polige Centronics-Buchse, gewinkelt, für Platinenmontage
K2 = 2-polige Anschlußklemme für Platinenmontage, RM 5 mm
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