Über den Artikel

Praxiskurs: Simulation elektronischer Schaltungen (3)

Operationsverstärker

Praxiskurs: Simulation elektronischer Schaltungen (3)
Nach SPICE-Primitives und Modellen für Transistoren lernen wir in dieser Folge Unterschaltungen (Sub-Circuits) kennen, mit denen sich Opamps modellieren lassen.Die genaue Syntax in einer SPICE-Netlist hängt vom jeweiligen Element ab und ist für komplexere Elemente entsprechend komplizierter. Einige Elemente haben MODEL-Namen. In Spice2 sind das die Elemente mit den Code-Buchstaben D, NPN, PNP, NJF, PJF, NMOS und PMOS, deren Identität schon aus dem Code hervorgeht (falls Sie noch rätseln sollten: NJF steht für N-Kanal-Junction-FET, PJF für P-Kanal-Junction-FET). SPICE3 kennt noch mehr solcher Elemente einschließlich spannungs- und stromgesteuerter Schalter und MESFETS. Alle diese Elemente müssen einen MODEL-Namen erhalten, wie QONE und 2N2222A, wie auch in der Netlist im letzten Teil verwendet. Wenn mehrere Transistoren den gleichen Model-Namen haben, genügt ein einziges .MODEL-Statement in der Netlist, um das Verhalten all dieser Transistoren zu definieren. Wenn es in der Netlist zwei oder drei verschiedene Transistortypen gibt, erhalten sie zwei oder drei verschiedene Model-Namen. Für jeden Model-Namen wird ein eigenes .MODEL-Statement benötigt. Die in diesem Statement angesprochenen Modelle veranlassen den Computer, eingebauten Gleichungssätzen oder Algorithmen zu folgen, die das Verhalten dieses Elementetyps in Übereinstimmung mit den verschiedenen, im Statement spezifizierten Parametern modellieren.
Dieser Artikel ist ausschließlich unseren GOLD- und GREEN-Mitgliedern vorbehalten.
Sind Sie bereits Mitglied? Klicken Sie hier, um sich einzuloggen.
Kommentare werden geladen...