Projekt-Nr. 63: Türklingel mit Gedächtnis

2. September 2015, 15:00 Uhr
Projekt-Nr. 63: Türklingel mit Gedächtnis
Projekt-Nr. 63: Türklingel mit Gedächtnis
Gelegentlich kann es nützlich sein, zu wissen, ob ein Besucher an der Haustür geklingelt hat. Etwa, wenn der Postbote nicht zweimal, sondern überhaupt nicht geklingelt hat und man sich ärgern muss, wenn man das Päckchen mit den heißersehnten Elektronikbauteilen am nächsten Tag aus dem Paketshop abholen muss.
 
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Eine Memory-Schaltung ohne Mikrocontroller und ausgebuffte Software – das kommt nicht so oft vor. Dazu besteht sie nur aus wenigen Bauteilen (Bild 1), die samt und sonders der Grabbelkiste entnommen werden können. Der 12-V-Klingeltrafo wird an K2, die Klingel oder ein Piezo-Summer an K1 angeschlossen. S1 ist der Taster der Türklingel mit Arbeitskontakt. Die Sekundärspannung des Trafos wird von D1 gleichgerichtet und von C1 gepuffert. Fertig ist die Stromversorgung für die beiden Transistoren T1 und T2! Drückt man den Reset-Taster S2 (mit Ruhekontakt), so wird die Basis von T1 über R2 auf Low-Potential gelegt. Es kann kein Basisstrom fließen, so dass T1 sperrt. Am Kollektor von T1 liegt demnach ein hohes Potential, es fließt ein Basistrom über R3 und R4 zu T2. Der Strom ist allerdings viel zu gering, als dass die LED leuchten könnte. Transistor T2 leitet nun und sein Kollektor wird low. Jetzt kann auch dann kein Basisstrom zu T1 fließen, wenn man S2 loslässt.
 
Digitaltechnik mit zwei Transistoren
Bild 1. Digitaltechnik mit zwei Transistoren.
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Türklingel mit Gedächtnis (140092-1)
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Projekt-Nr. 63: Türklingel mit Gedächtnis
Gelegentlich kann es nützlich sein, zu wissen, ob ein Besucher oder der Postbote an der Haustür geklingelt hat.
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