Eine Übersicht über die gut erhältlichen Sensoren bietet [1], hier finden sich Links zu allen deutsch- und englischsprachigen Datenblättern sowie einer Application-Note. Der TSic306 gibt seine Temperaturmesswerte automatisch und periodisch im 10-Hz-Rhythmus aus. Die Bits kommen also quasi mit 8 kHz herausgesprudelt! Das Übertragungsprotokoll heißt ZacWire [2] und ist geradezu lächerlich simpel. Es werden zwei Bytes in einer Art Manchester-Code über eine Leitung zum Host-System gesendet (Bild 1). Im Gegensatz zu anderen digitalen Temperatursensoren ist allerdings kein Busbetrieb möglich, es kann immer nur ein Sensor pro I/O-Leitung angeschlossen werden.
Bild 1. Das ZacWire-Datenprotokoll.
Der ausgegebene Digitalwert, Tabelle 1 zeigt einige Beispielswerte, muss von der Software auf einen dezimalen Wert umgerechnet werden.
T= (Digitalsignal/2047)*200-50 [°C]
(dies gilt für den Standardtyp mit dem Temperaturbereich -50...+150 °C).
Alle 2 Wochen ein Schaltungsprojekt frisch aus dem Labor (Wert je 2,50 €)
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