CRA-konforme IoT-Produkte: Ein praxisorientiertes Webinar
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Mit dem EU Cyber Resilience Act konforme IoT-Produkte erfordern, dass Sicherheit als Teil des Produkt-Engineerings behandelt wird – und nicht als abschließende Compliance-Übung. Da die ersten CRA-Fristen im September 2026 in Kraft treten, müssen Teams, die vernetzte Geräte entwickeln, Entwicklungsprozesse einsetzen, die Sicherheitsnachweise erbringen, Schwachstellen verfolgen und Produkte nach der Markteinführung unterstützen können. Am Donnerstag, dem 10. September 2026, präsentieren Elektor und Lemberg Solutions ein kostenloses Webinar, das erläutert, wie diese Arbeit sich in einen bestehenden Software Development Lifecycle (SDLC) integrieren lässt.
Was CRA-konforme IoT-Produkte erfordern
Das Webinar Building CRA-Ready IoT Products: The Practical Side of Compliance beginnt um 16 Uhr MESZ (14 UTC/10 EDT). Referent Nazar Kohut, Program Manager bei Lemberg Solutions, untersucht, wie der EU Cyber Resilience Act die Planung, Entwicklung, Markteinführung und Wartung von Embedded- und IoT-Produkten verändert.
Die Europäische Kommission erklärt, dass der CRA verbindliche Cybersicherheitsanforderungen einführt, die Produktplanung, -gestaltung, -entwicklung und -wartung abdecken. Meldepflichten gelten ab dem 11. September 2026, während die Hauptanforderungen ab dem 11. Dezember 2027 gelten. Das macht den Zeitplan deutlich weniger komfortabel, als ein flüchtiger Blick auf „2027" vermuten lässt.
Von der Regulierung zum Engineering-Workflow
Das Webinar konzentriert sich darauf, wie ein CRA-konformer sicherer SDLC in der Praxis aussieht. Zu den Themen gehören Risikobewertung, Bedrohungsmodellierung, Entwicklungsphasen und -gates, erforderliche Dokumentation, Release-Vorbereitung, Umgang mit Schwachstellen sowie Aktivitäten nach der Markteinführung. Ziel ist es zu zeigen, wo Compliance-Arbeit im Entwicklungsprozess ihren Platz hat – anstatt sie als separate Aufgabe zu behandeln, der erst nach Fertigstellung des Produkts eingebracht wird.
Dies ist besonders relevant für kleine und mittelgroße Embedded- und IoT-Teams. Ein vernetztes Produkt kann Firmware, ein Betriebssystem, Drittanbieter-Bibliotheken, Cloud-Dienste, mobile Anwendungen und Update-Infrastruktur kombinieren. CRA-Konformität hängt daher davon ab zu wissen, was im Produkt steckt, wer für jeden Teil verantwortlich ist, wie Sicherheitsentscheidungen dokumentiert werden und wie Schwachstellen während des gesamten Support-Zeitraums behandelt werden.
Für Ingenieure sind die praktischen Fragen vertraut, auch wenn die Regulierung es nicht ist: Wie werden Sicherheitsanforderungen in Designentscheidungen übersetzt? Wo sollten Reviews und Freigabe-Gates stattfinden? Welche Nachweise müssen aufbewahrt werden? Wie sollten Softwarekomponenten und Abhängigkeiten verfolgt werden? Und was passiert, wenn eine Schwachstelle auftaucht, nachdem bereits Tausende von Geräten im Einsatz sind?
Der Speaker
Nazar Kohut leitet Embedded- und IoT-Projekte in regulierten Bereichen wie Automotive, Energie und Medizintechnik. Seine Arbeit umfasst die Einführung und Pflege von Entwicklungslebenszyklusprozessen für Software und Hardware, mit Schwerpunkt auf planbarer Lieferung, regulatorischen Anforderungen und Produktsicherheit.
Kohut bietet Produktmanagern, Firmware-Entwicklern, Systemarchitekten, QA-Ingenieuren und technischen Entscheidungsträgern die Gelegenheit, den Ansatz zu prüfen und Fragen direkt an ihn zu richten.
Für das kostenlose Webinar registrieren
Das Live-Webinar findet am Donnerstag, dem 10. September 2026, um 16 Uhr MESZ (14 UTC/10 EDT) statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Registrierung jedoch erforderlich. Ingenieure, die an vernetzten Produkten arbeiten, werden es nützlich finden – unabhängig davon, ob ihre Organisation gerade mit der CRA-Planung beginnt oder ein bestehendes Sicherheitsprogramm in einen nachweisbaren Produktentwicklungsprozess überführen möchte.

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